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Du bist ein normaler Internet-Anwender, betreibst keine Website, aber benötigst manchmal für Webseiten optimierte Bilder. Etwa zum Verschicken per Email oder zum Reinstellen in ein Forum. Du hast aber kein Grafikbearbeitungsprogramm und weisst auch nicht, dass/wie man Bilder fürs Netz optimiert. Dann könnte dich diese Anleitung interessieren.
Erstmal ein klitzekleinwenig Theorie, damit du weisst, wovon wir hier sprechen. Computerdateien, zu denen auch Bilddateien gehören, belegen auf der Festplatte festen Speicherplatz. Ein Bild kann 10 Kilobyte (KB) oder 10 Megabyte (MB) groß sein. Für dich als Heimanwender macht das nicht viel aus, wenn du das Bild anschauen/betrachten/bearbeiten willst. Wenn du aber z.B. ein 1 MB großes Bild übers Internet transferieren möchtest, sieht die Sache anders aus. Da gibt es Leute mit Analog-Modems, die benötigen für die Übetragung ca. 4 Minuten, oder je nach Bandbreite etwas mehr oder weniger. DSL-Nutzer haben ein 1 MB großes Bild in wenigen Sekunden auf der Festplatte und betrachten kann man die Bilddatei auf den heimischen Rechner noch schneller: Eine Grafik-Software braucht bei einem aktuellen Rechner nichtmal eine Sekunde, um es zu öffnen. Davon ausgehend könnte man vielleicht auf die Idee kommen, ein Bild roh und unbearbeitet ins Netz zu stellen oder zu verschicken (und damit eventuell unnötig lange Ladezeiten auf der Empfängerseite verursachen).
Es gibt Bit, Byte, Kilobyte, Megabyte, Gigabyte, Terabyte etc. als Masseinheit für Computerdateien.
...usw. Wenn du Bilder fürs Netz optimieren möchtest (genau darum geht's hier in diesem Artikel) bewegst du dich im Kilobytes-Bereich. Als Richtwert- sagt man - sollten Bilder für Webseiten max. 50 KB groß sein, damit die Seite auch einigermaßen flüssig für Modem-Benutzer laden kann. Das heisst, versuche deine Bilddatei auf eine Größe unter 50 Kilobytes zu bringen, bevor du sie per Email an jemanden schickst oder in ein öffentliches Forum stellst.
Ausserdem spielen die Abmessungen der Bildes eine Rolle, wenn es für eine Webseite bestimmt ist. Die meisten Webseiten verwenden ein Layout, welches schmaler ist als 800 pixel (damit die Seiten auch auf Bildschirme mit kleineren Auflösungen passen). Ein Bild mit größeren Abmessungen "sprengt" das Layout, sagt man. Am besten fährt man, wenn man darauf achtet, dass die längste Seite des Bildes zwischen 400 und 600 Pixeln liegt.
Du kannst deine Bilddateien nicht manuell verkleinern, also muss das eine Software erledigen. Entweder, du ladest dir die Software vom Internet und installierst sie auf deinen Rechner, oder du nutzt einen Bildoptimierungsdienst im WWW. Ersteres sei empfohlen, wenn du öfters Bilder fürs Netz optimieren musst, letzteres, wenn du nur ab und zu bis selten Bilder optimieren musst und die Bilddatei schon im PNG, GIF- oder JPEG-Format vorliegt und du die Abmessungen des Bildes nicht ändern willst.
Für die Verkleinerung von Bildern mit Hilfe eines Online-Dienstes sei der Service ResizR empfohlen. Wer auch die Bildmaße ändern möchte, kann man es mal mit dem Bildkomprimierungsservice von Topsubmit versuchen.
Gesetzt den Fall, dir reicht der oben beschriebene Optimierungsservice nicht, etwa, weil du auch die Abmessungen eines Bildes ändern möchtest oder es dir für den häufigen Gebrauch zu unhandlich ist. Dann kommst du nicht drumherum dir eine Grafikbearbeitungssoftware (auch Bildbearbeitungsprogramm genannt) anzuschaffen und zu installieren. Im Folgenden wird die Bildoptimierung mit IrfanView, einem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm (Freeware), beschrieben.











Jetzt ist IrfanView einsatzbereit.
In diesem Beispiel möchte ich folgende BMP-Datei in ein für Webseiten zumutbares Format bringen: iv-beispiel-v.bmp (665 KByte)








